"Neu-Eigeltinger" spenden an Nachsorgeklinik Tannheim
Im Sommer letzten Jahres hat die Tuttlinger SKS-Storz-Gruppe, eines der umsatzstärksten Straßen- und Tiefbauunternehmen in Baden-Württemberg, eine weitere Zweigniederlassung in Eigeltingen eröffnet. Als Kerstin Munk, Mitarbeiterin der Arbeitsvorbereitung einen Bericht über das dortige Narrentreffen las, hatte sie die spontane Idee mit einem Stand teilzunehmen und so die „Neu-Eigeltinger“ im Ort noch bekannter zu machen.
Innerhalb von 14 Tagen wurde von ihr alles Notwendige für eine Teilnahme organisiert. Im kleinen Kollegenkreis wurde ein Stand herbeigeschafft und am Sonntag in Eigeltingen aufgebaut. Als eindeutiges Erkennungszeichen wurde er mit Baken und Baustellenschildern dekoriert. Die orangen Warnjacken des Stand-Teams sorgten ebenfalls dafür, dass es schwerfiel, den Stand zu übersehen.
Wer vorbeischaute, wurde mit Glühwein, Punsch, Waffeln und selbst gekochter Bohnensuppe verwöhnt. Für einen Euro konnten Kinder am Glücksrad drehen und einen Besuch im Schotterwerk Neuhausen gewinnen. Die Lage zwischen alter Schule und alter Post war ideal. Und so herrschte während des Umzugs reger Betrieb am Stand. „Wir haben sehr viel Zuspruch erhalten, was uns sehr gefreut hat, und wir haben auch einen Überschuss erwirtschaftet. Damit hat von uns keiner gerechnet“, beschreibt Kerstin Munk den gelungenen Tag. Und so kann sich noch jemand über den überraschenden Erfolg freuen.
Auf Wunsch des Stand-Teams wurden die Einnahmen in Höhe von 1000 Euro an die Nachsorgeklinik Tannheim bei Villingen-Schwenningen gespendet. Am 24. März übergaben Kerstin Munk und Susanne Gräfin Kesselstatt, geschäftsführende Gesellschafterin der SKS- und Storz-Gruppe, die Spende an Tannheim-Geschäftsführer Roland Wehrle. Er betonte in seinen Dankworten, dass die Spende neben der finanziellen Unterstützung auch als ein Zeichen der Solidarität mit den krebs-, herz-, oder mukoviszidose kranken Kindern, Jugendlichen und ihren Familien verstanden wird.


