Deponie Sauloch bei Hechingen
Im September 2004 begann die bautechnischen Maßnahmen an der Deponie "Sauloch" bei Hechingen, einem Ort zwischen Balingen und Tübingen. Bis 2009 wurden hier rund 550.000 Tonnen leicht kontaminierter Altlasten zwischen zwei Schutzschichten eingelagert. Die Materialien stammten aus Abbrüchen oder Sanierungen von Altlasten, Parkplätzen, betonierten oder asphaltierten Bauflächen. Die Deponierung/Verwertung wurde umwelttechnisch überwacht und gesichert durch das Landratsamt des Zollern-Alb-Kreises und dem Regierungspräsidium in Tübingen.
Der Schutz der Umwelt stand bei diesem Projekt an erster Stelle. Wie im Wasserhaushaltsgesetz vorgesehen, wurde eine Schutzschicht am Boden der Deponie und eine Schutzschicht über dem gelagerten Material ausgeführt. Diese Schichten bestehen jeweils aus einer Zwischenschicht und wasserundurchlässigem Lehm, der lokal gewonnen und auf die Deponie gebracht wurde. Über der Decklehmschicht wurde zusätzlich noch eine Folienschicht aufgebracht, die das Durchsickern von Wasser verhindern wird.

